Sowohl im Hotel, als auch im Hotelgarten sind unzählige Gemälde und Skulpturen zu bewundern, die dank der Kunst-Leidenschaft der Teilhaber des Hotels zusammengetragen wurden, und im Laufe der Zeit zu einer wahren Sammlung wurden. Die nachstehend beschriebenen Werke sind nur ein winziger Teil dessen, was Sie hier zu sehen bekommen.
Eine Marmorstatue aus dem 20. Jh. zu Seiten des Eingangstors, stellt einen kontemplativ da sitzenden, nackten jungen Mann mit einem aufgeschlagenen Buch auf den Knien dar; wahrscheinlich handelt es sich um einen griechischen oder ägyptischen Schüler. Die Maße sind 135 cm Höhe und circa 120 cm Grundumfang.

Eine Bronzegruppe, die drei, sich nach dem Bad gegenseitig abtrocknende Grazien darstellt, ist entlang des Zufahrtweges zu sehen. Es handelt sich um eine gelungene Mischung nach klassischer Vorlage aus dem frühen 20. Jh. Maße 165x106 cm.

Gegenüber, auf dem grünen Rasen eine weibliche Figur aus weissem Marmor, nahezu in Lebensgrösse. Die Haltung ist nachdenklich und traurig. Ende 19. Jh.

Zwei weitere Statuen aus weissem Marmor stellen eine Allegorie der Jahreszeiten und der Weinlese, sowie eine Allegorie der Justiz mit Adler und Fackel dar, und befinden sich im Garten neben dem Gebäude und in der Eingangsloggia. Mitte 19. Jh. von A. Matteini.
Auf der anderen Seite des Gartens eine Bronzestatue, Mitte des 20. Jh. in Lebensgrösse, sie stellt ebenfalls September, die Weinlese dar.

An den Wänden des Gebäudes unter dem Laubengang, zwei Flachreliefs: Madonna mit Kind in den Armen, aus weissem Marmor, Ende 19. Jh. (55x56 cm). Auf dem Rahmen die akrostichische Inschrift Christi;
Theorie der tanzenden Putten, cm 142x70 mit Schriftrolle mit der Inschrift "libertas". Wahrscheinlich handelt es sich um die Kopie eines Ausschnittes, die sich auf Skulpturen des frühen 20. Jhs. beruft.


An einer Fassadenwand eine Sonnenuhr aus glasiertem Terrakotta mit drei Putten und grosser Maske; eine der Putten hält einen Bogen und einen Pfeil, dessen Schatten die Uhrzeit anzeigt. Zweite Hälfte des 20. Jhs.
Ebenfalls an der Fassade, in einer Nische, die dem Bad entsteigende Venus aus Terrakotta; Neuzeit.

Eine Bronzestatue heisst die Gäste aussen am Hoteleingang Willkommen. Eine Abbildung dieser Statue ist auch auf der ersten Seite des Hotelprospektes abgebildet und ist sozusagen zum "Logo" geworden. Über 210 cm gross, stellt sie eine nackte, junge Frau dar, der der Wind die üppige Haarpracht aus dem Gesicht weht. Wertvolles Werk eines Künstlers des frühen 20. Jhs., dessen Individualität in dem schlanken, hochgewachsenen Körperbau liegt, stammt aus dem Palast der französischen Botschaft in Moskau.
Im Inneren, auf dem Rezeptionstisch, "Leda mit Schwan " Skulptur aus weissem Marmor, Mitte 18. Jh., von M. Rittemans, Maße 80x60 cm.

In einer Ecke der Eingangshalle eine weitere Skulptur aus weissem Marmor, Ende 18. Jh., eine weibliche Figur von circa einem Meter Grösse; der Haltung nach scheint sie gegen den Wind anzukämpfen, der die Bekleidung am Körper haften lässt, während die Hand am Ohr eine lauschende Haltung bezeugt. Figur und Kleidung sind besonders detailliert und von herausragender Qualität.

Eine Bronzestatue des frühen 20. Jhs. In Lebensgrösse steht gegenüber der Bar; sie zeigt David mit dem Schwert, stolz, aber nicht überheblich, mit dem Fuss auf Goliaths Kopf. Von A. Mercier.

Im Frühstückssaal eine circa 80 cm grosse Statue, ein kniender Engel mit Kandelaber; weiss emailliertes Terrakotta, Ende 18. Jh., robbianischer Stil.
Im gleichen Saal ein Ölgemälde, ein Stilleben des französischen Künstlers E. Petit, Mitte 19. Jh.; ein üppig gefüllter Obstkorb mit Wald im Hintergrund, ein beliebtes Objekt dieses Künstlers.

In der Eingangshalle ein besonders grosses Ölgemälde (cm 138x215), junge, nackte Frauen in der Natur. F.to Garolefe, 1930.

Ebenfalls in der Eingangshalle ein weiteres Ölgemälde mit auffälligem Rahmen, circa ein mal ein Meter, der Gott des Blitzes. Werk von 1600, restauriert, wahrscheinlich das Fragment einer Darstellung mehrerer Figuren.